Nachtwerdung (Brandenburg)

Die letzten Bienen des Tages. Des Nachbarn Raucherhusten, ach, doch eine Ente. Die ersten Frösche. Kein Wind mehr. Um Weibchen zankende Alpakas. Sonst alles friedlich. Man könnte bleiben. [vimeo 69714809]

Heute

Wir sitzen auf der obersten der drei Stufen rund um den Mariannenplatz und trinken Bier. Es ist Astra, weil ich keine Antwort wusste auf die Frage, was ich trinken wolle, und Astra das einzige Bier war, das ich von draußen im Getränkekühlschrank des Spätis hatte erkennen können. Er mag kein Astra und trinkt trotzdem welches. […]

Nichts, was Bedeutung suggeriert

Er sagt nicht träumen. Ich denke darüber nach, doch einmal täglich etwas ins Internet zu schreiben, und denke mir schon einen hübschen Namen dafür aus. Vielleicht Sieb | Was blieb (zu gereimt, zu senkrecht) Aus der Zeit gefallen. (zu meta) Tagebuch (zu jugendlich). Dann will ich, noch ohne Titel, mit dem heutigen Tage anfangen. Da fällt mir […]

Genussrechte

. Die Idee ist, dass uns die Person auf der Bühne unterhalten soll. Die Idee ist, dass wir für diese Unterhaltung Geld bezahlen. Die Idee ist, dass wir alle lachen und gut drauf sind, damit wir vergessen, wer wir sind, und dafür haben wir schließlich bezahlt. Dann soll da der Mensch sein, mit dem wir […]

Das verlorene Ich

Eines Morgens erwachte ich und war mir über Nacht abhanden gekommen. Nun verliert man sich selbst aber nicht einfach wie einen Zettel, den man in einer Wohnung verlegt, wie eine Münze, die durch ein Loch in einer Tasche verschwindet, oder wie eine gesunde Gesichtsfarbe, die unter zu viel Monitoreinstrahlung einem fahlen Grau weicht. Man verliert sich […]

Und was haben Sie auf dem Zettel?

Es gibt da ein Spiel: Jemand schreibt einen Satz auf einen Zettel, knickt den Satz weg, der nächste schreibt daran weiter. Das spielt man endlos oder bis der Zettel voll ist, irgendwann wird aufgelöst und alles ergibt einen Sinn. Oder auch nicht. Ein sehr später Abend, vier Männer (Lumpensammler, MannvomBalkon, meiapopeia, randalez) und eine Frau […]

Was wir haben

. An Tagen, die nach schlaflosen Nächten beginnen, da ist es nie das Erwartete, das kommt. An diesen Tagen, an denen nichts gut scheint, da kommt nur das vorbei, auf das niemand wartet. Alles, was kommt, ist das Unerwartete. Es klopft nicht an, es wartet nicht ab, es kommt unbemerkt herein. Dann ist es einfach […]

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