Und da sag mal einer, Frauen könnten nicht… // spontan ausgekippt

… mal eben spontan die Welt retten:

von links nach rechts im Uhrzeigersinn:

Geldbeutel (3cm dick)
roter Lippenstift
schwedisches Lippenbalsam
Lipgloss
gelber Textmarker
Haarklammer mit blauem Stein
zwei Haarspangen
Haargummis
2 GB-USB-Stick
Mp3-Player
Kassenzettel
Schmerztabletten Terminvereinbarungszettel Arzt
Kopfwehtabletten
Handy
Schlüsselbund (5x Arbeit, 3x Schließfächer, 1 Vorhängeschloss, Haustüre, Kellertüre, Fahrradschloss, Briefkasten, noch ein Haus, Geigenkasten, altes Fahrrad (Nostalgieschlüssel), Garage)
Notizblock
12 Buntstifte + Spitzer
Notizbuch und Wortsammlung
Dreifarbenkuli
Satin-Handschuhe, ellbogenlang

und: Jaaa, sie geht noch zu…
[Maße der Tasche: 31 x 17 cm]

Für wärmere Abende: Kartoffel-Salbei-Gratin

10 mittelgroße Kartoffeln schälen, in möglichst dünne Scheiben schneiden.
Eine weite Auflaufform mit Butter ausstreichen, eine Hälfte der Kartoffeln hineinschichten.
500ml Milch mit
ca. 1 EL Salz,
mildem Pfeffer,
ca. 1 TL Paprika (edelsüß) und
3-4 Prisen Muskat würzen, die Milch über die Kartoffeln geben.
10-15 frische Salbeiblätter fein hacken, über die Kartoffeln streuen, darauf die andere Hälfte der Kartoffeln verteilen.

Bei 180°C Heißluft ca. 25 Minuten backen, dann die Kartoffeln ein bisschen umrühren.
Was man gerade an Käse da hat (ich hab 1/2 Mozzarellakugel und 75g Rotweinkäse genommen), in Scheiben schneiden oder raspeln und über das Gratin streuen.

Weitere 15 Minuten backen, kurz prüfen, ob die Kartoffeln gar sind, einen Teller holen und sich freuen 🙂

… reicht für eine Person und zweimal essen. Dazu eine Wolldecke (kaut sich nur etwas schlecht), ein gutes Buch und ein Glas Rotwein. Guten Appetit!

Neue Rezepte: , Lila Penne, Walnussbrötchen, Tomaten-Oliven-Brötchen, Traubenmuffins

 

Die letzten Abende habe ich (bis auf kurze Klavier-Übe-Einheiten) ganz in meiner hässlichen, alten, verlebten, scheußlichen Küche verbracht. Ich koche und backe unheimlich gerne, brauche ohnehin immer etwas zu essen für mittags und abends (Frühstück = Kaffee + Obst, von mehr wird mir schlecht) und noch dazu wärmt der Backofen schön 🙂

Deshalb hier einige neue Rezepte:

Lila Penne

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe würfeln, mit etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten.
1 Aubergine (in schmale Streifen geschnitten) und
100g Pilze (frisch! Nix Dose!!, und dann in Scheiben) mit anbraten.
Paprikagewürz
Pfeffer
etwas Chili (gemahlen)
eine Prise Muskat zugeben und
1 Pck. Frischkäse unterrühren, bis er geschmolzen ist. Das Ganze mit
250ml Rotwein ablöschen und die Sauce aufkochen. Mit Salz abschmecken.

1/2 Pck. Penne kochen, bis sie al dente sind, abgießen, und mit der Sauce servieren. Sehr, sehr lecker, mit einem besonderen Geschmack durch die Rotweinnote, am besten mit etwas Paprikapulver und einem Blatt Salbei oder Basilikum dekorieren.

Walnussbrötchen

1 kg Mehl (am besten Dinkel, mind. Type 600)
2 Pck. Hefe
30 g Zucker
30 g Salz
625 ml Wasser (lauwarm) – alles vermischen und lange und gut von Hand (!!!) zu einem geschmeidigen, weichen Teig verkneten – idealerweise klebt am Ende kein Teig mehr in der Schüssel u. an den Händen.

eine Handvoll Walnüsse mit der Hand in kleinere Stücke zerbröseln und unter den Teig
kneten. Danach den Teig zu einer Kugel formen, diese Minimum 30 Min. gehen lassen. Jetzt nochmals stark durchkneten und die gesamte Luft im Teig herausschlagen.

Stücke vom Teig zu ca. tennisballgroßen Brötchen formen, diese auf ein Blech setzen, 30 Min. gehen lassen und bei 200° im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen. Fertig und durch sind sie, wenn man auf den Boden eines Brötchens klopft und ein dumpfes Geräusch zu hören ist (dumpfer, wie wenn man sich gegen den Kopf klopft (gilt aber nur, wenn im Kopf auch Hirnmasse ist)).

Die Brötchen sind zwar ein wenig “rustikal”, haben dadurch aber mehr gesunde Ballaststoffe, man bleibt lange satt, und sie schmecken sehr lecker, noch dazu knacken die Walnüsse ab und zu mal und sie bekommen dadurch eine leicht süßliche Note. Als Belag nehme ich gerne Frischkäse, eine Scheibe Käse, Gurkenscheiben und Radieschenstücke – et voilà, ein Mittagessen ist fertig. Ansonsten auch gut: Hagebuttenmarmelade!!

[Foto folgt – sind gerade alle aufgegessen :-)]

TomatenOlivenBrötchen

Teig und Zubereitung wie oben.
Aber:
Statt der 625 ml Wasser die gleiche Menge passierte Tomaten (gibt’s im Tetrapack) verwenden.
Zusätzlich etwas mehr Salz (insgesamt 50 g), 1/2 Tube Tomatenmark (für die Optik) und einige Gewürze gleich mit in den Teig geben:
2 EL Pizzakräuter, etwas Pfeffer und einen TL Paprikapulver.

Und statt der Walnüsse: 200g Oliven (schwarz oder grün, je nach Geschmack) vierteln und mit dem Teig verkneten. Wieder gehen lassen, zu Brötchen formen und wie oben backen. C’est ca!
Toll als Mittagessen-Brötchen, sogar ohne Belag lecker und seeehr tomatig.

 

Muffins mit Zimt und Trauben

150 g kernlose Trauben halbieren.
2 Eier
1 Prise Salz
2 TL Zimt
40 ml Milch
1/2 Pck. Backpulver
100g Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Schnee-
besen schaumig schlagen.
80 ml Öl (Raps / Distel) dazu, unterrühren.
150 g Mehl zum Eiergemisch rühren und die Trauben dazu.

In Muffinförmchen schütten, am besten, ohne den gesamten Teig in der Küche zu verteilen oder die Mehltüte umzuwerfen, den Backofen auf 200° vorheizen und 15-20 Minuten backen. Noch besser mit einem

Guss:
100g Zucker in einem Topf mit
3 EL Wasser (oder, wer hat, Traubensaft) unter ständigem Rühren aufkochen, sobald der Zucker gelöst ist, die Muffins damit bestreichen.