*April: there ain’t no cowboy in my hair

Der Mai ging schon mit Wumms los, daher etwas verspätet: das war der April.

People in Parks
Gesagt
“Du kannst zum Friseur gehen, aber wehe, Du siehst danach aus wie Brad Pitt!”
“Ich könnte jetzt einen Text schreiben. Statt dessen kicke ich Kronkorken unters Sofa.”
“Ich habe keine Ahnung von Autos, kann aber sehr gerne darüber schreiben.”
Was mit Liebe.
“Now there is no need for suspicion / There ain’t no frog kissing your hand / I won’t be lying when I tell you / That I’m a gardner I’m a man / In your eyes babe.”
Was mit “Wie viele Menschen kann man lieben?”
Monogamy is für Catholics
Gehabt
Den letzten Arbeitstag
Lesung
Herz
Fliege in der Nase
Pastel de Nata
Herz im House Tea
Bandprobe morgens um 9
Weintrinken mit Selbsterkenntnisgewinn
Tage im Park
Das erste Wiener Schnitzel meines Lebens
#tassebier
Zum Abschluss: Steak
Steak
Gemacht
Den Lüfter am Mac kaputt
Grillen in der cbase
Ein letztes Mal den Mantel getragen und dann gegen die Lederjacke getauscht
Ein Hamstergesicht
Mehr Sommersprossen
Gefreut über die schnelle Fahrradreparatur
Riesig gefreut, dass zwei jetzt Eltern sind
Angrillen
Fahrradfahren <3
Passivkiffen
Mich geräuchert
Wale verschickt
Brücke, Schwäne, Montag
Gemacht (2)
Alleine getanzt, die ganze Nacht
Auf Mauern gesessen und Schwäne angeguckt
Geburtstag gefeiert
Überhaupt: gefeiert
Geburtstagsnachfeierungsfestivität geplant
Keinen Urlaub geplant
Dinge geklärt
Viele Fotos
10 Käsekuchen

Gehört
“She is super duper awesome. You should definitely hire her and pay her loads of money!”
“… und als Druckmittel drohen wir damit, Florian Silbereisen zu entführen
“Der rote Pelz reicht nicht allein, ein bisschen Fux muss man schon sein!”
“Hemingway hat sich nicht umsonst erschossen.”
“Eh, Mädel! Deine Jeans is kaputt! Näh dat mal, du Schlampe!”

“Nicht schon wieder Eiersalat!”
[vimeo 4092495 620 350]

Gesehen
Die Sonne
Sonnenuntergang über der Spree
Das Wasser
Neukölln
Gewesen
In Köln und Hamburg
Durcheinander
Auf dem taz-lab
Schlaflos
Entspannt
Digitalrevoluzzerin
In der Philharmonie und danach im Club
Berliner Philharmonie
Lena, die Digitalrevoluzzerin
Geliebt
Gin Basil Smash
Sven van Thom
Weltrevolution bei Schnitzelbrötchen
Mann mit Smoking
Mann mit Fahrrad
Mittagspause mit Knutschen im Park
Fliege zum Abendkleid
House Tea
House Tea
Gelesen
“Für viele bist Du eine Quelle der Weisheit und Kraft.”
“Messt mich nicht an den Höhen, die ich erreichte, sondern an den Tiefen, aus denen ich kam.” (Lawrence Elliott)
“Photobooth?”
Photobooth
Gewissheit
Neuanfang
Morgen

Frühling irrt sich nicht

Das Jetzt ist immer da. Langsam genug, den Fluss der Zeit dauerhaft umzuleiten, und doch so kurz, so schnell, dass man es am besten im Rückspiegel erkennen kann.

Doch der Frühling lässt sich Zeit.

Selbst wenn wir die Augen zusammenkneifen, ein bisschen abwarten und dann zusehen, wie alles klein wird, verschwimmt und im Blau verschwindet, sehen wir ihn nicht. Selbst die Sonne versteckt sich, in dunklen Pfützen von geschmolzenem Schnee und Dreck, zwischen den Kieseln und unter Resten von Feinstaub. Alles, was wir jetzt noch haben, sind die Blätter vom letzten Jahr, die alten Schlagzeilen. Was noch ist, ist eine Geige, ein bisschen Musik mit klammen Fingern; ein Stück Schnee und eine aufgerauchte Kippe; ein Restleben in Form eines Asts; ein Bild von einem Vogel, den keiner sieht. Und was uns bleibt, sind die alten Parolen vom letzten Sommer. Wir können nur still stehenbleiben, die nassen Blätter, die letzten Schneeflocken betrachten, zwischen Dornen und den letzten Blüten vom Herbst, und zusehen, wie weiter Schnee darauf fällt. Es schneit weiter, weiter, weiter und wir frieren. Zusammen sind wir Feuer, sind wir alleine, ist uns kalt.

Nicht mehr lang, dann werden die Ketten sich lösen und der letzte Schnee wird verschwinden. So lange spähen wir hinter Vorhängen hervor und sehen nach, wie kalt es aussieht. So lange warten wir, bis der Tee nach Minze, Orangen und Honig schmeckt, orientieren uns an Großbuchstaben, sitzen vor den neuen Parolen, wir denken daran, wie wir fliegen konnten, und warten, bis die Katze winkt, damit endlich die Sonne zurückkehrt. Dann werden wir es einfach ausprobieren, einmal vorsichtig die ersten Schritte daraufsetzen, wie kleine Kinder, und sehen, ob es trägt. Wir werden Zeichen sehen, Zeichen setzen und einem Pfad folgen. Und es wird uns egal sein, dass er in die Unendlichkeit führt.

Der Frühling irrt sich nicht.

                                      

Tempelhofer Freiheit | März 2013

Von diesen Tagen

Es sind diese Tage nach diesen Nächten. Diese Tage, an denen zum ersten Mal nach Monaten die Sonne scheint, der Himmel blau ist, die Wolken von Ferne winken und von dannen ziehen. Diese Tage, an denen alles da ist, auch die Gewissheit, dass das, was für den Augenblick nicht greifbar ist, dennoch nie ganz weg ist. Tage mit weniger Hoffnung und mehr Sicherheit, der Sicherheit, dass auch das, was geht, wiederkommen wird. Und diese Tage, von denen an alles möglich ist. Von denen an es nicht mehr darum geht, das Ziel zu kennen, sondern in jeder Sekunde den Weg zu gehen. Mit jeder Faser dieses Seins. An denen nicht mehr das Wichtigste, zu tun, sondern zu lassen: zuzulassen. Sein zu lassen. Wachsen zu lassen. Zu sehen, Continue reading “Von diesen Tagen”

*Januar: She’s a Pirate

Januar, oh Januar. Was tust Du nur.
Die Dinge sind sehr groß geworden, bald zu groß, als dass ich sie noch fassen könnte (und ich habe sehr große Hände). Und so groß, dass mir die Worte fehlen. (Und wo die Worte zu Ende sind, fängt die Geschichte erst an.)

Gelacht
Über einen Wurststand
und einen Hamster.
Darüber, wie sich Menschen jahrelang online “kennen”, überall miteinander virtuell verbunden sein kann – und wie auf einmal alles anders ist, wenn sie sich ein einziges Mal begegnen.

Gehabt
Kater.
Zombie-Auge.
Katzenhaare auf dem Pullover.
Sehsucht.
Frühstücksverabredungen und Wiedersehensfreude.

Gesagt
Wenn das alles so weitergeht, sollte ich vorsichtshalber jetzt schon Baldrian nehmen.
Zukunft hat, was die Liebe angeht, auch etwas Homöopathisches.
Manche Menschen sind wie Planeten: sie kennen einfach ihre Umlaufbahn.
“Hat er Brusthaare?” – “Frag ihn doch selbst. … Moment, ich kläre das. … Hast Du Haare auf der Brust?” Continue reading “*Januar: She’s a Pirate”