Entlang der Seidenstraße von Berlin nach Astrachan – Teil 2, Abrechnung und ein Dankeschön

10 Tage, 4.000 Kilometer, 11 Autos und 21 Menschen, die sich noch nie begegnet sind: von Berlin nach Astrachan entlang der Seidenstraße. Eine Reise, immer gen Osten. Zu Teil 1 (Berlin-Sewastopol) hier entlang. Nachtrag, 22.09.: und hier ist das Video zur Reise: Tag 6: Sewastopol-Jalta Am Morgen eine Bootsfahrt im Hafen von Sewastopol, ein Matrose,… Continue reading Entlang der Seidenstraße von Berlin nach Astrachan – Teil 2, Abrechnung und ein Dankeschön

re:publica 2013: Replik, Respektsbekundungen, ein Rant und offene Fragen

Ich war lange nicht mehr so körperlich und mental am Ende und gleichzeitig so froh. Es war meine erste “richtige” re:publica, die Jahre vorher hatte ich es nie geschafft, rechtzeitig ein bezahlbares Ticket zu organisieren, hatte also die Konferenz selbst nur online verfolgt und war immer nur zu den Parties gegangen. Dann also dieses Jahr… Continue reading re:publica 2013: Replik, Respektsbekundungen, ein Rant und offene Fragen

Können Bots weinen? Trauer im Internet

Dirk Bach ist tot. Das ist — ja, was nun? Wer sich länger als eine Woche in einem sozialen Netzwerk bewegt hat, kennt vermutlich die Diskussion, die sich dort mit murmeltierhaftiger Konsequenz abspielt, wenn ein Prominenter stirbt, an den Tod von Amy Winehouse und Michael Jackson erinnere ich mich da beispielsweise noch. Manchmal auch bei… Continue reading Können Bots weinen? Trauer im Internet

M.

Ich sah den langen Flur entlang. Grauer PVC-Boden mit Schleifspuren von Birkenstock-Sandalen und Betten, weiße Rauhfasertapete. Wir sind jetzt in Containern, bis der Neubau fertig ist, hatten sie gesagt, noch zwei Jahre, und du kannst gleich mitgehen, am Ende des Gangs ist dein Zimmer. Kopfschütteln änderte jetzt auch nichts mehr, also nickte ich, hievte den Riemen… Continue reading M.

Wo sollen wir hin, was sollen wir tun, was soll das alles, und wer übernimmt die Verantwortung?

Um sieben Uhr gehe ich jeden Morgen aus dem Haus. Das Haus steht nördlich eines großen Parks, der Park liegt in einer Stadt, die seit Jahren Hauptstadt sein will. Sieben Tage die Woche bin ich in dieser Stadt unterwegs, meist zwölf, manchmal auch fünfzehn oder zwanzig Stunden. Seit über fünfzehn Jahren warte ich. In all… Continue reading Wo sollen wir hin, was sollen wir tun, was soll das alles, und wer übernimmt die Verantwortung?