CD- und DVD-Laufwerk wird nicht mehr erkannt

Seit Wochen hat mein CD-Laufwerk nicht mehr funktioniert – im Gerätemanager (Start -> Systemsteuerung -> Verwaltung -> Computerverwaltung -> Gerätemanager) war es zwar noch erkennen, allerdings mit einem gelben Ausrufezeichen markiert. Und Windows hatte dazu natürlich wie immer einen schlauen Hinweis dazu parat:

Der Gerätetreiber für diese Hardware kann nicht geladen werden. Der Treiber ist möglicherweise beschädigt oder nicht vorhanden. (Code 39)
Klicken Sie auf “Problembehandlung”, um die Problembehandlung für dieses Gerät zu starten.

 


Dass der Klick auf “Problembehandlung” ins Nirvana führte, brauch ich an dieser Stelle vermutlich nicht zu erwähnen… Dann dachte ich, es läge einfach daran, dass mein Laptop in den letzten Wochen des Öfteren unsanft den Boden geküsst hat und wollte ein neues Laufwerk kaufen. Hab aber keine 70 EUR übrig. Nachdem dann auch die Suche nach dem Treiber für das Matshita DVD-RAM UJ-8415 (nie gehört*g*) erfolglos blieb, hab ich noch ein bisschen recherchiert… und die Lösung gefunden:

Man öffnet die Registry (Start -> Ausführen -> Regedit) und sucht den folgenden Ordner:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E965-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}

In diesem Ordner einfach die Filter
Upperfilters und
Lowerfilters

mit allen Unternummern (Lowerfilters_01 und folgende) löschen, PC neu starten – und das war’s schon, die Laufwerke dürften jetzt wieder angezeigt werden.

Das Problem entsteht übrigens beispielsweise gerne mal bei der Installation neuer Brennsoftware oder anderer “normaler” Programme, die dazu führt, dass Windows die Laufwerke nicht mehr erkennt.
Es können auch folgende Fehlermeldungen auf die selbe Weise behoben werden:

“Das Gerät funktioniert nicht ordnungsgemäß, da Windows die für das Gerät erforderlichen Treiber nicht laden kann (Code 31).”
“Ein Treiber für dieses Gerät wird nicht benötigt und wurde daher deaktiviert (Code 32 oder Code 31).”
“Die Registrierung ist eventuell beschädigt (Code 19)”

Mehr Informationen dazu finden sich auch im Windows-Support (jedenfalls dann, wenn man lange genug danach gesucht hat): -> Link

HINWEIS:
Vor Herumpfuschen in der Registry ist es empfehlenswert,

ein Backup des PCs durchzuführen!!!

 

Anleitung: "Christmas on your Own", für Einsteiger

Wie man Weihnachten optimal alleine verbringt:

[Zielsetzung: 24. Dezember und seine nicht auftretenden Begleiterscheinungen (explizit: Familiäres Beisammensein aka Zweisamkeit, Tannenbaum und “das hab ich mir schon immer gewünscht!”) unbeschadet und un-unglücklich überstehen]

24. Dezember, Vormittag:
1. Kerzenvorrat überprüfen
2. früh am Morgen zum Supermarkt seines Vertrauens fahren und alles einkaufen, was man schon immer einmal essen oder trinken wollte (Anmerkung: Wer gerade eine Diät macht, sollte direkt mit 3. anfangen), ggf. auch Kerzen kaufen (siehe 1.)
3. Einkäufe einräumen, Wohnung kuschelig machen – wenn man schon alleine ist, sollte man es wenigstens gemütlich haben
4. zum Mittagessen Stollen und Plätzchen essen (gilt natürlich nicht für unsere Freunde auf Diät, für euch gibt’s Orangen!)
5. Kerzen anzünden

24. Dezember, Nachmittag:
1. “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” im Fernsehen (oder, für die Hardcore-Fans: Auf DVD!) angucken, schmachten, was das Zeug hält, und sich einen Prinzen (wahlweise auch eine Prinzessin) herbeiwünschen
2. “Prinz” im Telefonbuch suchen und dort anrufen.

Äähm… ‘tschuldigung, verwählt!
3. ärgern – es gibt keine richtigen Prinzen mehr auf diesem Planeten
4. noch mehr Plätzchen essen, diesmal Kaffee dazu trinken (man kann nicht nachmittags schon müde werden, nur weil man an Weihnachten nichts vorhat!)
5. alle 5 Minuten E-Mails abrufen und schon vorher wissen, dass man keine bekommen hat
6. Sendungen mit ganz viel Weihnachtsmusik im Fernsehen angucken und melancholisch-sentimental werden
7. Radio hören und erfahren, dass man nicht alleine allein ist
8. eine E-Mail ans Radio schicken und sagen, dass a) heute der 24. Dezember, b) Weihnachten und man c) alleine ist
9. in ICQ, StudiVZ, Myspace,… gucken, ob irgendjemand online ist. Ärgern, dass niemand online ist.
10. beschließen, dass man Weihnachten, Weihnachtsbraten und Feiern im Familienkreis ätzend findet und froh ist, alleine zu sein

24. Dezember, Abend:
1. Fotos machen
2. mal wieder ein paar Plätzchen essen
3. nichts Süßes mehr sehen können und auf Salzbrezeln umsteigen
4. aus dem Fenster schauen und sich fragen, wohin wohl die Menschen fahren, die jetzt im Auto unterwegs sind
5. “Last Christmas”, “Driving home for Christmas” und alle anderen woran-Sie-schon-im-November-wissen-dass-bald-Weihnachten-ist-Lieder verfluchen und das Radio an die Wand werfen
6. Radiosplitter zusammenkehren und in den gelben Sack werfen
7. darüber nachdenken, das man mit der Antenne anstellen könnte, die man jetzt übrig hat
8. aus der Antenne eine Teleskop-Fliegenklatsche bauen
9. entscheiden, nicht mehr wegzugehen
10. 5 Minuten später: Duschen
11. entscheiden, sich nicht aufzubrezeln, sich im Pyjama aufs Sofa zu legen und sich übers Fernsehprogramm aufzuregen. Fernseher einschalten.
12. Fernseher kurz darauf ausschalten. Sich aufbrezeln.
13. nichts Passendes zum Anziehen finden
14. irgendwas anziehen, sich ein Buch schnappen, Geldbeutel rauskramen und das Haus fluchtartig verlassen
15. sich n i c h t betrinken, sondern einen Cappucchino bestellen und sich über die Welt im Allgemeinen, die Menschen im Besonderen und das Drama Weihnachten an sich wundern.
16. Ein Lied im Kopf haben
(Musik zum Anhören: Great White – The Angel Song)

17. durchgefroren nach Hause kommen
18. WEGGEHEN! … und sich über ein Bad in der Menschenmenge freuen

An alle: Merry Christmas!
… außer an den Idioten, der mit seinem bayrischen Sportwagen gerade eben mit 110 durch die 30er-Zone gerast ist. Depp!