Patches of Light: Helsinki in December

Observations, music, thoughts, musings, written down over the course of eight days in December 2016 while meandering through Helsinki, Finnland. Preamble Still the rush of an intense day and a stressful trip to the airport inside of me (one of those times when you don’t know if you’ll make it in time), I sit back… Continue reading Patches of Light: Helsinki in December

12 Days of Summer – Melbourne in November 2016

Observations, music, thoughts, notes, written down under over the course of 12 days in November & December 2016 while meandering through Melbourne, Victoria, Australia. Jetlag, maybe, and something about cloves When abroad, my general rule is: everything that’s within a distance I can walk, I will walk. So I walk to the place I want to… Continue reading 12 Days of Summer – Melbourne in November 2016

On Friendship

For the heart with no companion For the soul without a king For the prima ballerina Who cannot dance to anything — Leonard Cohen It’s a weekday night in very late autumn / early winter (the boundaries are blurred) in Berlin. It’s just past 10pm, the temperature outside is 6°C, and it’s been raining a… Continue reading On Friendship

Die Könige der Nacht tragen Augenringe

Das Bett: zu groß, zu klein, zu hart, zu weich. Die Vorhänge: zu auf, zu zu. Die Decke: zu leicht, schwer, warm, dünn. Linke Seite, rechte Seite, auf dem Bauch. Hin- und herdrehen und zurück. Kissen aufschütteln. Kissen plattliegen. Aufgeben, aufstehen, die Decke hinter einem her-, aufs Sofa umziehen. Hin- und herdrehen und zurück. Aufgeben,… Continue reading Die Könige der Nacht tragen Augenringe

Spekulatius vom Wühltisch

(Symbolbild) Zum ersten Mal seit vielen Jahren habe ich Spekulatius nicht selbst gebacken, sondern gekauft. Am Samstag, den 14. Dezember, war ich im Supermarkt, ich wollte Milch kaufen, fand aber plötzlich den Gedanken an Kekse sehr viel interessanter. Auf dem Weg zum Keksregal kam ich an den letzten Paletten mit den Weihnachtsartikeln vorbei. Genauer: an… Continue reading Spekulatius vom Wühltisch

Cela

Und dann die Rituale. Den Schlüsselbund herausziehen, den Schlüssel finden, die erste Tür aufstoßen. Den Briefkasten öffnen, die Post noch im Treppenhaus durchsehen, die Stufen zählen, die Wohnungstür aufschließen, vorbeigehen am Fahrrad, das immer noch im Flur steht. Gepäck in eine Ecke werfen, die Fenster öffnen, in den Sessel fallen und eine Zigarette rauchen. Das… Continue reading Cela

Einem Freund

Lieber Freund, tl;dr: du musst da jetzt durch. Es gibt diese Art von Briefen, die man Leuten meist dann schreibt, wenn sie aus dem eigenen Leben verschwunden oder tot sind. Genau deshalb gibt es da ein paar Sachen, die ich dir einfach sagen will, jetzt, wo du da bist und sie lesen kannst. Ich weiß,… Continue reading Einem Freund

M.

Ich liege im Bett und denke an D. und E. aus M.. Die beiden traf ich am Flughafen LHR, es war der Tag, als ein Flugzeug brannte und wir nicht nach Hause konnten. Wir mussten noch eine Nacht bleiben, fanden uns spontan sympathisch, der Grund war wohl, dass wir in der selben Warteschlange standen, ich… Continue reading M.

Lichtbrechung (and so are we)

Um die Mittagszeit wieder Brot, Schinken, Käse, Auberginen im Café. Die beiden Besitzerinnen haben außergewöhnlich tiefe Stimmen, ich mochte es, wenn ich sie auf die Ferne mit den Gästen plaudern hörte, obwohl oder weil ich sie kaum verstand, der Klang war angenehm, ich bezahlte und gab mehr Trinkgeld als der Reiseführer üblich nennt. Danach war… Continue reading Lichtbrechung (and so are we)