— wunder

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Am 09.01.2010 wäre Kurt Tucholskys 120. Geburtstag gewesen.

Es ist ein zeitlicher Irrwitz – er ist seit 74 Jahren tot († 21.12.1935), und seine Texte sind aktueller denn je. Der Aufklärer, Satiriker, Lyriker, promovierte Jurist, politische Journalist und Kritiker seiner Zeit schaffte es, Wahrheiten pointiert zu formulieren und anzuspitzen, zu zielen und zu treffen. All das mitunter mit einer Aktualität, die mich schaudern lässt – sein Ausspruch “Soldaten sind Mörder” sorgt beispielsweise immer noch für Diskussionen.

Zum anderen ist es die menschliche Seite, die mich an ihm fasziniert – angefangen bei seinen Pseudonymen (Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel) über seine vielfältigen Interessens- und Schaffensgebiete und sein politisches Engagement bis hin zu seiner Verzweiflung, als er nicht mehr gehört wurde.

Weiterlesen! Empfehlungen:

Internet: Eintrag zu Kurt Tucholsky bei Wikipedia. //Seite der Kurt Tucholsky Gesellschaft. // Seite mit Werksauszügen Tucholskys.

Literatur: Gedichte in einem Band. // Zwischen Gestern und Morgen: Eine Auswahl aus seinen Schriften und Gedichten. // Es war wie Glas zwischen uns: Die Geschichte von Mary und Kurt Tucholsky. // Biografie: Kurt Tucholsky.

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Ich habe geflucht, getobt, geschrien. Gebastelt, geschraubt, gelöscht. Gekämpft, geblutet – und: Gewonnen!

Der neue Blog läuft. Sichtbar ist er zwar noch nicht, aber da. Und ich bin ganz ganz irre irre stolz. MySQL, PHP, WXR, FTP, XAMPP, Apache, Domains und Subdomains, – mit links! (ok… fast ;-) )

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Die Frage aller Fragen: Welche Domain darf’s denn sein? Und die, die ich gerne hätte, sind natürlich schon vergeben.

www.bit.ch, www.scha.de, www.ich.ag – alles nicht so der Bringer. www.ichbleibeanonym.de oder www.ichsagnichtwerichbin.de, vielleicht auch www.wuesstestduwohlgerne.de – schon eher, aber zu lang. soundso, milchundhonig, onomatopoetikum, aufundumfallen, milchhonigkuchen, sonnendeck, milchundzucker, nachtlicht, sonnensegel, samtig.

schoenaberselten, vomglueck, eszettmagazin, fraubaron, chauvinismus, stirnkuss, honigbroetchen, tatorte, distanzsimultanduschen, eiskalteshaendchen. geraubtezeit, helden-gesucht, inpalaestenheiztmannicht.

Uaaaah!

Fortsetzung folgt.

Update 14.01., 13:37 Uhr. Bald:

www.schoenaberselten.com

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Dafür spricht:

  • ich kann meine Bilder endlich in eine schöne, hübsche, ansehliche Galerie basteln
  • kann schöne Themes und Plugins haben. Und vor allem:
  • ich kann machen was ich will! Ich kann machen was ich will! Ich kann machen was ich will!

Dagegen:

  • wiiiiiie…. also, da steht dann irgendwo ein Server, in Timbuktu. Und da gibt es ein Fach, da steht mein Name drauf. Und dann lad ich da Dateien hoch. Und dann hab ich da einen Blog. Ja wiiiiie? Häh?? Das ist mi alles nicht so recht greifbar. Und was, wenn Timbuktu abbrennt? Und was, wenn jemand den Server einsackt, in seine Hosentasche stopft und mitnimmt?
  • Ich hab da mal ein paar Fragen: Was genau ist oder sind: Subdomains? PHP? MySQL? GD2 Library? Und wie ermittle ich, wie viel Traffic ich brauche und wie viel Webspace und welcher Hoster ein vernünftiger ist? Und welche Domain nehm ich am besten?
  • Ich hab sowas weder jemals gelernt noch gezeigt gekriegt und kein Geld, um jemanden zu bezahlen, der das alles für mich macht. Außerdem bin ich ja schon groß und will alles selber können und machen. Und wenn ichs nicht kann, will ichs lernen. Und deshalb:

Learning by burning.

Die Fragen sind abschließend beantwortet. Eine Nacht wird noch drüber geschlafen. Dann gehts los. Blauäugig? Bin ich. Schon immer gewesen!

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mit dem brauchen aufhören

mehr laufen saufen

abnehmen (hab spontan an “klamotten von jemandem” gedacht – dann kann das stehenbleiben)

weniger essen stressen

mehr arbeiten leben

mehr scherzen herzen

mehr wortsportsgeist

weniger spaghetti mehr konfetti!

Habt einen schönen Start ins Jahr 2010… bis bald!

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Der schwarze Glitzervorhang öffnet sich. Von links weht eine Glühweinfahne.

Und es beginnt: Ein Film, der nach dem exzessiven Genuss von Weihnachtsmenü und Wein in rauhen Mengen umso besser zu genießen ist.

Schon die ersten zwei Minuten stimmen auf das Chaos ein, das in den nächsten 96 minuten nicht nachlassen wird – allein die letzte Minute offenbart… aber dazu später.

Neben dem Chaos regiert vor allem die gut gefüllte Tiefkühltruhe in Zusammenarbeit mit der Fritteuse die Karte im Soul Kitchen, dem in einer ehemaligen Fabrikhalle angesiedelten Restaurant des Deutschgriechen Zinos (hurra!: Adam Bousdoukos). “Soul Kitchen, wegen Soulmusik und so, weißte?” Doch der Laden läuft nicht,

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