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I’ll be flying to Oslo tomorrow. When I was just packing my bags, I thought of the last time I was there.

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It was the summer 0f 2003, and we had been doing a camping roundtrip in southern Norway. It was one of the hottest summers Europe had seen so far, with more than 40°C in my home town, but only 27°C in Norway.

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We went hiking every day, ate blueberries we found on our way, and met people hiking in their underwear, carrying the rest of their clothes in their backpacks. We saw landscapes shaped by rocks and water, of a beauty I fell deeply in love with, and that I never forgot.

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I’ll also never forget the first time we hiked to a glacier. How small it looked from afar, and how small I felt standing in front of it. Also: I licked glaciers.

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I learned about Molte (cloudberries), and I’ll never forget the one time I got to eat warm waffles with cream and Molte marmelade. We camped by fjords. One morning, I woke up, opened my tent at the waterfront, and a giant cruise ship was standing in front of it. And I learned that deep waters are damn cold.

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It was also the summer I learned saying “takk” (thanks), “syltetøy” (marmelade), and “jeg snakker ikke norsk”, which means “I don’t speak Norwegian”. These are still the only Norwegian words I know.

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It was also the first summer after my grandfather had given me his 22 year old SLR camera. I took 6 colour films with me, and one black & white film (that I mostly used to take photos of glaciers and sheep). It was this camera that, in the end, got me into photography. years later, I had some of the photos I took during these weeks printed as posters and hung them in my flat.

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Our last stay in Norway was for two nights in Oslo, before we drove back home. My only memories of Oslo and the area around it are: the campsite on the hill with a great view over the city; a very old wooden ship in a museum; and standing on top of Holmenkollen ski jump, really wanting to get ski and jump.

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I’m looking forward to going back. And making new memories there.

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Lesung: Köln, Dienstag, 25. Juni

Letzte Woche wollte ich das mit dem Lesen in Köln schonmal versuchen, am Hauptbahnhof Berlin war dann aber aufgrund der hochwasserbedingten Zugausfälle Endstation. Deshalb starte ich kommende Woche einen neuen Versuch (und wenn es sein muss, laufe ich eben die 600 Kilometer, jawoll):

Am Dienstag, 25.06., gibt es nämlich wieder eine Lesung in Köln. Mit dabei sind als Vertreter des internationalen Taubenvergrämerverbandes Herr Jan-Uwe Fitz, für die Schweiz treten an die Herren Prunio und Souslik, dazu kommt Erdge Schoss aus Mainhattan angereist und ich rette die Frauenquote lese auch noch was vor, nämlich, im Rahmen einer Weltpremiere, einen bislang unveröffentlichten Text, in dem es unter anderem um eine Gasexplosion und einen Seeigel geht. Und wahrscheinlich gehen wir danach noch ein Bier Kölsch trinken. Das wird also alles ziemlich schön.

Waswannwiewo: web 2.0-Lesung, 25.06., 19 Uhr, 4010 (Ehrenstr. 30-32), Köln (beim A auf der Karte)

Kommt alle!


Montag Morgen, der Weg zur U-Bahn. Niemand ist auf den Straßen, es ist eigentümlich leise. Alle Bahnen: menschenleer, bis auf ein paar Touristen mit Rollkoffern, wahrscheinlich haben sie ihren Flieger verpasst, warum sonst sollten sie noch hier sein. Es ist doch niemand mehr hier, alle haben die Stadt verlassen, sind unterwegs zu ihren Familien, wie eine kleine Flucht aus der Stadt, aus dem Alltag, aus dem Leben, das man hier so hat. Es regnet. Auf den Straßen liegt Schneematsch, darunter Kies, weiter darunter Eis, zwischendrin tiefe, schwarze Pfützen. Entweder man tritt in die Pfützen, rutscht auf dem Eis aus oder die Schuhe füllen sich allmählich mit kleinen Kieselsteinchen.

Durch die Straßen gehen, beschwingter als an den vorigen Montagen, wie fast ein wenig glücklich, als ob — ja, was? Als ob etwas anders wäre. Es ist nicht so, dass sich die Art verändert hätte, wie die Erde um die Sonne kreist, oder der Lauf der Dinge, der viel häufiger ein Stillstand ist. Es ist auch nicht, dass sich plötzlich die Dinge geordnet oder entschieden hätten, dass plötzlich alles klar wäre. Es ist eher das Zwischenergebnis einer gewissen Distanz zu den Dingen. Wie wenn man auf einmal merkt, Continue reading “–”

*September: kaum zu fassen

Gelacht
“Nun muss Ihr neues Sofa nur noch zu Ihnen nach Hause. Wie sind Sie denn hier – mit Transporter oder Anhänger?” – “Mit dem Rennrad.”

Gesagt
Es muss auch Jäger geben, es können nicht alle nur von Beeren leben.
Mein Kiez ist nicht asozial! … Gut. Jedenfalls die linke Seite der Straße. Da gibt es sogar Pizza!Wenn bei neo Paradise eine Band vorgestellt wird, die ich schon seit über einem Jahr nicht mehr höre: bin ich dann Hipster?
Schatz, ich kann dir nichts versprechen.

Gestaunt
ripe-to-over-ripe heißt wirklich reif bis überreif. (Was viel besser ist: ich weiß das wegen eines Unfalls mit einem Bananenbrot. Nun ja.)

Genickt

Nein, ich glaube, ich muss kein Netzaktivist sein, weil das Internet nur ein Werkzeug ist. Ich benutze ein Telefon und einen Kühlschrank, aber ich muss nicht mit jedem darüber reden, wie fantastisch das ist. Ich finde es wichtiger, ein Beispiel vorzuleben. Ich muss Internet nicht bewerben, dem gehts gut. (die formidable Amanda Palmer in der Zeit)

Gehört
“Du kannst nicht noch ein Blog aufmachen!”  Continue reading “*September: kaum zu fassen”

*Juli: Wir haben Welt genug und Zeit

Gelacht
– “Die haben in dem Text über mich keinen Platz mehr für meinen Twitternamen!”
– “Hä? Warum verlinken sie ihn nicht einfach?!”
– “Das ist ein Printmagazin.”
– “Oh.”

Gehört
Keine Lieder über Liebe.
Lisa Loeb – Stay (das erste Album von 1997 hatte ich mir gekauft. Damals. Damals, als ich das alles noch nicht verstand. Aber wirklich verstanden habe ich das alles bis heute nicht.)
Timid Tiger – Back from Hell. / Metric – Help I’m Alive / Capital Cities – Safe and Sound

Gelesen

“Treue ist: … Dem anderen verlässlich und verbindlich Liebe schenken. Continue reading “*Juli: Wir haben Welt genug und Zeit”