Kürbiskopf des Tages…

dürfte vermutlich nicht der deutsche Einzelhandel sein – immerhin gingen im vergangenen Jahr 130.000 Kinder- und 80.000 Erwachsenenkostüme, 200.000 Perücken und 250.000 Hüte über die Ladentheken Deutschlands – und im Gegenzug wurden 24 Millionen Euro darübergereicht.
Och ja, und nebenbei wurden dann auf die Schnelle in der Woche vor Halloween noch 193 Millionen Euro ausgegeben – für Süßigkeiten.


Samhain“, ein ursprünglich keltisches Fest, fand in der Nacht vom 31.Oktober auf den 1.November statt, die Kelten feierten den Jahreswechsel und den Wechsel von der wärmeren in die kältere Jahreszeit. Die heidnischen Druiden in Irland feierten später ebenfalls “Samhain”, den Todesfürsten, der mit Opfern gnädig gestimmt werden sollte; sie gedachten der toten Seelen und zündeten große Feuer an, um böse Hexen und Dämonen zu verjagen.

Und da die Christen damals ja auch nicht doof waren und ohnehin irgendwie ihre Anhängerschaft vergrößern mussten, dachten sie sich etwas total Tolles aus: Genau wie Ostern und Valentinstag, ebenfalls beides christliche Feste mit heidnischem Ursprung, wurde Samhain einfach christianisiert Papst Gregor IV setzte am 1.November “Allerheiligen” an und damit war allen gedient – die Menschen konnten ihre Religion wechseln und trotzdem bei ihren alten Festen und Bräuchen bleiben.


Und da auch der Kürbis als Synonym für Halloween gilt (und ich gerade zwei Hokkaidos im Auto liegen habe) – hier noch ein kleines Kürbisrezept (erprobt und gelobt, sehr empfehlenswert!):

Kürbiskekse

100g Kürbisfleisch, gewürfelt (z.B. Hokkaido)
60g Walnüsse
1 Vanilleschote
150g Zucker
2 Eier
325g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Piment
1 Pr. Muskat
1 Pr. Salz
100g Rosinen

Kürbiswürfel in etwas Salzwasser ca. 20 Minuten kochen.

Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und in eine große Rührschüssel geben. Zucker und die Eier mit der Butter vermischen und dazugeben. Den gekochten Kürbis fein pürieren und zu der Mischung geben.
In eine andere Schüssel Mehl, Backpulver, Piment, Muskat und Salz geben. Den Inhalt dieser Schüssel langsam in die Rührschüssel mit der Kürbismischung schütten und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Zum Schluss noch die Walnüsse und Rosinen unter den Teig mischen.

Mit einen Löffel kleine Häufchen auf das Backblech setzen und etwa eine viertel Stunde backen (200°C) bis sie goldbraun sind.

Leave a comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *