Heavy Metal, Halbstarke, Hosentaschen: Musik im öffentlichen Personennahverkehr in einer ganz normalen Nacht an einem ganz normalen Freitag (fast jedenfalls)

Es ist Freitag Abend, ich stehe in der U-Bahn.

Ich stehe immer in der U-Bahn, das hält mir die Möglichkeit offen, schnell meinen Standort zu wechseln, ich empfinde schlimme Gerüche als sehr unangenehm und kann es vor allem, besonders morgens, nicht ertragen, wenn sich jemand mehr oder weniger auf mich draufsetzt. Und wenn ich stehe, kann ich jederzeit in einen anderen Waggon umsteigen flüchten, wenn ein U-Bahn-Musiker nervt. (Man sollte nur darauf achten, nicht zur selben Zeit in den selben Waggon umzusteigen wie die Musiker, das verlängert sonst die Leidenszeit. Ich habe das ausprobiert.)

Ja, die U-Bahn-Musiker. Was ist nicht schon alles über sie geschrieben worden. Grundsätzlich gilt:

  1. Traue nichts, was mindestens eine Taste hat (Akkordeon! Tragbarer CD-Player!).
  2. Sei misstrauisch gegenüber allen Blasinstrumenten (Trompete! Saxophon! Blockflöte!).
  3. Flüchte vor Streichinstrumenten – besonders Geigen klingen bei minimal falscher Handhabung wie eine räudige Katze, die auf Metallplatten Pogo tanzt.
  4. Und sobald jemand den Mund aufmacht: LAUF!

Jetzt also ist es Freitag Abend, ich stehe in der U-Bahn direkt an der Tür, und weit im Norden der Stadt steigt ein Straßenmusiker zu. Sofort (und damit meine ich sowas von “sofort”, ich habe praktisch schon reagiert, bevor ich ihn überhaupt sah,) Continue reading “Heavy Metal, Halbstarke, Hosentaschen: Musik im öffentlichen Personennahverkehr in einer ganz normalen Nacht an einem ganz normalen Freitag (fast jedenfalls)”

*August: Feuerwehrmonat, und so schnell vorbei

Geschrieben
Monsieur! Ich trinke tatsächlich.
Nichts von Bedeutung.

Genickt
“If you feel guilty about just eating a brownie that you want, what else in your life do you want that you’re not expressing?” (Eating: A Manifesto)

“Lucky Luke kam fortan mit einem beknackten Grashalm im Mund daher und im Yoga- und Karottenkuchenmilieu genossen Raucher nun einen Ruf, der nur noch von AKW-Betreibern und Kinderschändern unterboten wurde.” (Deniz Yücel regt sich auf. Irgendwie gut.)  Continue reading “*August: Feuerwehrmonat, und so schnell vorbei”