Leseempfehlung: “Was das E-Book nicht kann”, FAZ

“Nur aufgrund seines Aussehens oder der Erinnerung, wo es stehen müsste, kann man ein Buch im Regal finden, ohne dass einem sein Titel oder Verfasser im Kopf wäre. Man kann die Seiten rasch überfliegen und eine ungefähre Idee von dem Buch bekommen oder sich irgendwo festlesen oder eine Passage wiederfinden, nach der man gesucht hat.

Bücher passen zu unseren Händen, unseren Schößen, unseren Tischen, unseren Regalen. Ihre Form und ihr Gewicht sind ideal für uns geeignet. [ … ] Von den vielen kleinen gewöhnlichen Gegenständen, mit denen wir tagtäglich umgehen, tragen Bücher wahrscheinlich am meisten dazu bei, die abweisenden Plastikoberflächen des modernen Lebens auszugleichen.”

Aus dem Themenbereich “Digitales Denken – wie verändert uns das Internet?“. Eine Hymne an das Buch von David Gelernter. Link zum Artikel.

By Lena

Fast walker, avid reader, poetry fan, public speaker, violinist, pianist in the making, intersectional feminist. Works in tech, writes about anything here (and less frequently than in the past).

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