Woche woanders #6: Surfen, Sport, Selbstversuche und Kinder, die Sachen essen

Letzte Woche entfallen zwecks re:publica-Input-Überfrachtung, sind sie nun zurück: die Links der Woche.

Ich werde diesen Sommer wieder surfen gehen. Zur Einstimmung: das hier (via Whudat).

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Stephan Noller schreibt aus Unternehmerperspektive was dazu, warum eine Frauenquote nötig ist. Man muss seine Perspektive nicht teilen, aber die Forderung an sich kann man schon notwendig finden.

Wer mal wissen will, wie das so ist, als Frau mit diesem Sexismus™ ständig umgehen zu müssen, der sollte sich mal diesen Bericht der Journlistin Alanah Pearce zu einem Monat Sexismus durchlesen.

Enno schreibt was zur #Drosselkom und das ist sehr lesenswert: was das alles nämlich mit Inklusion zu tun hat und wozu es führt, dass das der Telekom offenbar völlig wurst ist.

Annalist regt sich über die Apathie der Medien auf.

Herr Sonderbayer liest die Neon und durchlebt einen Tag lang ein Martyrium im Selbstversuch. Leider tragisch, leider wahr.

Alexander Polli, der Tüp, der mit Wingsuit und 250 Sachen durch ein Loch in einem Felsen flog (falls das wer noch nicht gesehen hat: hier) erzählt in diesem Interview ein bisschen was übers Fliegen.

Polli selbst hat aktuell keinen Sponsor, aber die gefühlt gesamte Liga der Extremsportler wird inzwischen wie zum Beispiel auch Felix Baumgärtner, der aus dem Weltall hüpfte, von einem großen Energy Drink-Hersteller Marketingkonzern finanziert. Und in den letzten Jahren sind dabei einige Leute tödlich verunglückt. Die ARD hat mal versucht, einen Blick in die Maschinerie hinter den Sport-Events und der Brause zu werfen und das Video dazu sollte man sich ansehen.

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Wenn wir schon alle keinen Sex haben, können wir auch gleich einfach Lifestyle-Blogger werden. Bei Jezebel gibt’s eine Anleitung dafür, wie es geht. Und im NY Mag steht, warum wir eigentlich nie über Sex schreiben und lieber unser Essen und unsere schönen Wohnungen fotografieren.

Wolfgang Michal stellt “Reine Routinefragen” zu den #Offshoreleaks. Update 15.05., 12 Uhr: René Zeyer erweitert den Fragenkatalog und schreibt: “Der «Offshore Leaks»-Scoop verwandelt sich immer mehr in einen Presseskandal. [… Hier zeigt sich,] was passiert, wenn alle Sicherungen durchbrennen und auf handwerkliche Grundbegriffe verzichtet wird.”

Meli Kiyaks Vater ist unheilbar krank. Hier erzählt sie davon, wie das ist, für sie und ihn, einen türkischen Gastarbeiter.

Nochmal Medien: Thorsten W. sagt zum Spiegel “Wir müssen reden”. Wie die Beziehung (Spoiler!) endet, ist unter diesem Link nachzulesen.

Kinder essen Sachen zum ersten Mal und ihr Gesicht dabei wird in Slow-Motion gezeigt. Das ist super, und wie der Junge mit Zitrone gucke ich auch immer, wenn ich in eine reinbeiße. (Via kfmw)

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Helga Hansen mit einer Liste von “Shit you should not buy“. Ich habe mich in diesem Kontext WAHNSINNIG über einen Werbeaufsteller geärgert, der auf der re:publica herumstand. Das Dumme ist ja: ist frau erstmal für diese Themen (sex-, rassistische Werbung etc.) auch nur ein bisschen sensibilisiert, springt einer diese optische Seuche ja quasi an jeder Ecke ins Gesicht. Und das tut bisweilen echt weh.

Und dann noch was Schönes: zwei Mal der Postillon, darunter die geplante 19-malige Wiederholung des NSU-Prozesses, damit alle Journalisten Platz haben, sowie die Gründung einer Auffanggesellschaft für entlassene Verwandte von CSU-Politikern.

When did you choose to be straight? Einfache Frage, Verblüffung in Gesichtern. Weil das doch nicht so sehr die normalste Sache der Welt ist. Schönes Video:

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