*Januar: She’s a Pirate

Januar, oh Januar. Was tust Du nur.
Die Dinge sind sehr groß geworden, bald zu groß, als dass ich sie noch fassen könnte (und ich habe sehr große Hände). Und so groß, dass mir die Worte fehlen. (Und wo die Worte zu Ende sind, fängt die Geschichte erst an.)

Gelacht
Über einen Wurststand
und einen Hamster.
Darüber, wie sich Menschen jahrelang online “kennen”, überall miteinander virtuell verbunden sein kann – und wie auf einmal alles anders ist, wenn sie sich ein einziges Mal begegnen.

Gehabt
Kater.
Zombie-Auge.
Katzenhaare auf dem Pullover.
Sehsucht.
Frühstücksverabredungen und Wiedersehensfreude.

Gesagt
Wenn das alles so weitergeht, sollte ich vorsichtshalber jetzt schon Baldrian nehmen.
Zukunft hat, was die Liebe angeht, auch etwas Homöopathisches.
Manche Menschen sind wie Planeten: sie kennen einfach ihre Umlaufbahn.
“Hat er Brusthaare?” – “Frag ihn doch selbst. … Moment, ich kläre das. … Hast Du Haare auf der Brust?” Continue reading “*Januar: She’s a Pirate”