Ein Pony streicheln. Schafe zählen. Im Schlaf Mückenstiche aufkratzen. In der Sonne liegen wollen und nach fünf Minuten in den Schatten flüchten. Zu viel Kaffee trinken. Hinter einem Sucher verstecken. Auf den Bildern nichts wiederfinden. Zu alledem zwingen, was gemeinhin unter “gesunde Gewohnheiten” fällt. Das Leben ist halt kein Ponyhof, aber wenigstens die Möglichkeit eines inneren Vergnügungsparks. Weinen, kurz darauf Dinge sagen und es hinterher sehr bereuen. In ein Gesicht schauen und nichts wiedererkennen. Nur noch im Konstruktiv sprechen. Wochenlang auf eine Verabredung freuen und sie im letzten Moment vergessen. Auf die to-do-Liste setzen:

  1. Einkaufen: Tomaten, Saft, Basilikum, Olivenöl
  2. Flügel kaufen
  3. Waschmaschine kaufen (Anschluss?)
  4. Geld verdienen
  5. Flügel kaufen
  6. passende Wohnung finden
  7. umziehen
  8. klarkommen

Und immer wieder die Frage, ob es nicht doch eher die Mücken sind, die den Sommer machen.

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