Hin. Und weg. Vom Verirren. (Wien-Tagebuch: Zwischen den Zeilen)

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Eigentlich. Eigentlich sollte hier seit vorgestern ein neuer Wien-Tagebuch-Eintrag stehen. Und dann bin ich doch schon wieder weg, bevor ich auch nur ein Bild fertigkriegen kann, und lande auf einmal sehr versehentlich irgendwo auf dem Land.

Und dann ist es Nacht, und das Telefon klingelt.

Und plötzlich ist alles so klar.

Und ich steh am Fenster und seh in die Nacht, seh dem Regen zu, wie er auf die Dächer fällt. Und dann kräht plötzlich der erste Hahn, und am Horizont schieben sich die ersten Strahlen der Morgensonne durch die Regenschleierwolken.

Und ich denk nur noch, verdammt, das Vieh auf dem Nachbardach lebt doch.

By Lena

Fast walker, avid reader, poetry fan, public speaker, violinist, pianist in the making, intersectional feminist. Works in tech, writes about anything here (and less frequently than in the past).