Telefon, Du widernatürliches Ding

The telephone was an aberation in human development. It was a 70 year or so period where for some reason humans decided it was socially acceptable to ring a loud bell in someone else’s life and they were expected to come running, like dogs. This was the equivalent of thinking it was okay to walk into someone’s living room and start shouting. [read on]

Genau!

Ich hasse, hasse, hasse es, jemanden privat anrufen zu müssen. Selbst bei meinem besten Freund kündige ich das am liebsten vorher an und frage, ob es gerade passt. In meinem Job oder wenn ich als bei einer offiziellen Stelle anrufe, kein Ding.

Es gibt keine schönen Klingeltöne, das ist Gesetz. Telefone sind schrill und laut und neigen zu derber Penetranz. Der pflichtbewusste Angerufene muss dann mit Spülwasserhänden danach suchen,vom Essenstisch wegrennen, seufzend vom Sofa aufstehen, aus der Dusche hüpfen, die Musik leiser drehen oder aus dem Bett springen.

Ich will das aber gar nicht. Ich will nicht stören, und auch nicht immer gestört werden. Mein Handy klingelt mit Vibrationsalarm. Wenn ich nicht kann oder will, sage ich das. Und am liebsten schreibe ich ausführliche E-Mails.

Den “HALLO! HIER SCHREIT DEIN COMPUTER! DU HAST EINE NEUE E-MAIL!“-Ton habe ich dem PC nämlich schon lange abgewöhnt.

By Lena

Fast walker, avid reader, poetry fan, public speaker, violinist, pianist in the making, intersectional feminist. Works in tech, writes about anything here (and less frequently than in the past).

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