kitsch (aber ich kann nichts dafür).

ein flüstern, komm mit die stadt gehört uns der morgen ein nebel die nacht noch ein dunst die straßen versunken in kälte voll rauch sei still heute nacht sei still sag kein wort ich werd nicht schlafen heut nacht und du. auch.

Unten am Fluss.

die sonne steht tief ein glitzern auf dem wasser leises plätschern wenn es das schiff berührt von einem windstoß fällt asche von der mauer treibt gen süden schwimmen die enten sie balzen balgen algen im hochwasser hat jemand brot gestreut es schmeckt wie das ende des winters er muss weiterziehen und ich gehe mit ich… Continue reading Unten am Fluss.

"Leben heißt aussuchen": Kurt Tucholsky zum 120.

Am 09.01.2010 wäre Kurt Tucholskys 120. Geburtstag gewesen. Es ist ein zeitlicher Irrwitz – er ist seit 74 Jahren tot († 21.12.1935), und seine Texte sind aktueller denn je. Der Aufklärer, Satiriker, Lyriker, promovierte Jurist, politische Journalist und Kritiker seiner Zeit schaffte es, Wahrheiten pointiert zu formulieren und anzuspitzen, zu zielen und zu treffen. All… Continue reading "Leben heißt aussuchen": Kurt Tucholsky zum 120.