Adventskalender (6)

Man kann ja vom Prinzip Adventskalender halten, was man will. Grundsätzlich halte ich nichts davon. Und speziell? Speziell laufe ich dann doch wieder Ende November in den Lieblings-Schreibwarenladen, dahin, wo es Schokolade, und dorthin, wo es die Fotoabzüge gibt. Weil ich zwar keine Adventskalender mag – aber ich mag Menschen. Und es gibt einige, die… Continue reading Adventskalender (6)

“Ihr Kassenbon, und einen schönen Tag Ihnen noch!” Szenen aus dem Supermarkt (Adventskalender, 5)

Das exzessive Feiern Leben will irgendwie finanziert sein. Also schreibt man Bewerbungen, pappt ein leicht überbelichtetes Foto drauf, und wartet. Darauf, dass irgendjemand anruft. … So ungefähr fing sie an, die Geschichte vom Supermarkt und mir. Seitdem sitze ich da, an Kasse 5, an Mon-, Frei- und Samstagen. Vom Versuch, sich den Preiscode (PLU) von… Continue reading “Ihr Kassenbon, und einen schönen Tag Ihnen noch!” Szenen aus dem Supermarkt (Adventskalender, 5)

Adventskalender (2)

oder Dinge so sagen, wie man sie in Wahrheit auch meint. Ich schreibe eine Nachricht. Hadere mit dem Inhalt, korrigiere, zerdenke, bis ich alles ganz löschen will. In all dem Hin und Her gerate ich versehentlich auf einen kleinen Knopf mit der schönen Aufschrift senden, so ein Mist, jetzt ist es weg, gesagt, und endlich… Continue reading Adventskalender (2)

Watch out for the secret message

.. . .. … .. .. . Frühstückssonntag. Parksonntag. Kitschsonntag. Kreuzbergsonntag. Vollmondsonntag. Am Abend, am Bahnsteig: Stehen und sich eigentlich gar keine Winterschuhe wünschen, sondern […]. Aber das wär eine andere Geschichte.

Mein Sonntag ohne dich

Es war der Sonntag, an dem es Trauben zum Frühstück gab, Espresso, und Zeitungsrascheln auf dem Sofa. Als die Sonne zum Fenster hereinschien, und es viel zu warm war, um den Reißverschluss der Jacke zuzuziehen. Wie Frühling, nur verkehrt herum. Es war der Tag, an dem ich manchmal an einen Tag mit dir dachte. Wir… Continue reading Mein Sonntag ohne dich

Wir wundern uns. Über das Leben, die Liebe, das Laub unter unseren Füßen. (2 Monate Berlin)

Da passt man einmal kurz nicht auf, und schon lebt man seit zwei Monaten wo. Ach, Berlin. Du machst mich staunen. Manchmal überrollst du mich einfach, mit all deinen Möglichkeiten. Dann fühle ich mich wieder wie mit acht und strohblonden Haaren, als man mir erklären wollte, wie groß die Welt ist, und was genau es… Continue reading Wir wundern uns. Über das Leben, die Liebe, das Laub unter unseren Füßen. (2 Monate Berlin)

Gute Leute. Gute Tage.

Irgendwie sind immer Leute da, gerade. Zum Kochen, zum Essen, zum Reden, auf ein Glas Wein, zum Erzählen, zum endlich-schlafen-Können, zum Übernachten, zum Kaffeetrinken am Morgen, und zur ersten Zigarette des Tages. Sie kommen hierher, die vielen Stufen bis hier oben, nur kurz vorbeischauen wollen sie. Und am Ende  — bleiben sie einfach hier. Das… Continue reading Gute Leute. Gute Tage.

Tschüss, Sommer.

Dieser Sommer war voller Überraschungen, ein einziges Staunen. Über Ungeahntes, Unerwartetes, darüber, was plötzlich alles möglich sein kann, wenn man mit gar nichts mehr rechnet. Mir sind wundertolle Menschen begegnet, Menschen, die mich zum Staunen und Lachen gebracht haben. Menschen zum Klamottentauschen, nachts, auf dem Mädchenklo, und Menschen für ein Jungsmädchengespräch über Feinstrumpfhosen. Es war… Continue reading Tschüss, Sommer.