Offizielle Mitteilung: Beziehungsende

An dieser Stelle geben Euer Gnaden und das iPhone Miel ihre Trennung bekannt.

An diesem Tage geht nun nach 14.808 Stunden, 8.763 Fotos, vielen Stunden mit Musik und Feedreader in öffentlichen Verkehrsmitteln, Tausenden von Nachrichten und unzähligen Telefonaten eine Ära zu Ende.

Eine Ära, die nicht nur durch die ständige Suche nach einer Steckdose und einem Wlan geprägt war, sondern deren Schönheit im Laufe der Zeit mehr und mehr durch diverse Abstürze sowie Missbräuche des Telefons als Wurfgeschoss beeinträchtigt wurde.

Doch – wir hatten so unsere Momente:

Gemeinsame Abenteuer, durchwachte Nächte, Heimfahrten in frühen Morgenstunden, die kurzzeitige Trennung während Prüfungen, der defekte Lock-Button, diverse gemeinsame Reisen und durchstandene Schlüsselverluste, gemeinsames Wälzen in Dünen*, Wut auf Facebook-Apps, Freude über DMs, emotionale Dramen und Telefonkonferenzen, — das alles prägte eine Zeit, die sich nicht so schnell ad acta legen lässt.

In diversen Tests wurde darüber hinaus bewiesen, dass sich in den Öffnungen eines iPhones nicht nur Wasser, sondern auch *ausreichend Sand für mindestens zwei Sandkuchen deponieren lässt. Continue reading “Offizielle Mitteilung: Beziehungsende”

Abenteuer Blog-Hosting. Teil 2: Domain-Suche.

Die Frage aller Fragen: Welche Domain darf’s denn sein? Und die, die ich gerne hätte, sind natürlich schon vergeben.

www.bit.ch, www.scha.de, www.ich.ag – alles nicht so der Bringer. www.ichbleibeanonym.de oder www.ichsagnichtwerichbin.de, vielleicht auch www.wuesstestduwohlgerne.de – schon eher, aber zu lang. soundso, milchundhonig, onomatopoetikum, aufundumfallen, milchhonigkuchen, sonnendeck, milchundzucker, nachtlicht, sonnensegel, samtig.

schoenaberselten, vomglueck, eszettmagazin, fraubaron, chauvinismus, stirnkuss, honigbroetchen, tatorte, distanzsimultanduschen, eiskalteshaendchen. geraubtezeit, helden-gesucht, inpalaestenheiztmannicht.

Uaaaah!

Fortsetzung folgt.

Update 14.01., 13:37 Uhr. Bald:

www.schoenaberselten.com

Vom Abenteuer, einen WordPress-Blog selbst zu hosten. Teil 1.

Dafür spricht:

  • ich kann meine Bilder endlich in eine schöne, hübsche, ansehliche Galerie basteln
  • kann schöne Themes und Plugins haben. Und vor allem:
  • ich kann machen was ich will! Ich kann machen was ich will! Ich kann machen was ich will!

Dagegen:

  • wiiiiiie…. also, da steht dann irgendwo ein Server, in Timbuktu. Und da gibt es ein Fach, da steht mein Name drauf. Und dann lad ich da Dateien hoch. Und dann hab ich da einen Blog. Ja wiiiiie? Häh?? Das ist mi alles nicht so recht greifbar. Und was, wenn Timbuktu abbrennt? Und was, wenn jemand den Server einsackt, in seine Hosentasche stopft und mitnimmt?
  • Ich hab da mal ein paar Fragen: Was genau ist oder sind: Subdomains? PHP? MySQL? GD2 Library? Und wie ermittle ich, wie viel Traffic ich brauche und wie viel Webspace und welcher Hoster ein vernünftiger ist? Und welche Domain nehm ich am besten?
  • Ich hab sowas weder jemals gelernt noch gezeigt gekriegt und kein Geld, um jemanden zu bezahlen, der das alles für mich macht. Außerdem bin ich ja schon groß und will alles selber können und machen. Und wenn ichs nicht kann, will ichs lernen. Und deshalb:

Learning by burning.

Die Fragen sind abschließend beantwortet. Eine Nacht wird noch drüber geschlafen. Dann gehts los. Blauäugig? Bin ich. Schon immer gewesen!

Kann mal einer das Internet abschalten?

Montag, den 21.12.2009. 03:30 Uhr. Seit spätestens 3 1/2, versprochenermaßen sogar 9 1/2 Stunden, soll dieser Internetanschluss abgeschaltet sein (Providerwechsel). Eigentlich.

Wenn um 08:00 Uhr der Anschluss immer noch läuft, habe ich ein großes Problem. Dann kann der Techniker des neuen Providers nichts machen, der Termin muss um mindestens 10, eher 20 Tage verschoben werden, ich habe so lange kein Internet oder enorme Kosten oder muss mich nochmal mit dem bisherigen Anbieter rum… uaaaah!

Ich sehe mich schon vor Wut schnaubend…

Warten wir’s ab.

Update 22.12.2009, 20:14. Internet geht. Telefon auch. Und das schon seit gestern! Ich bin immer noch sprachlos – es gibt doch noch Zeichen und Wunder auf Erden! (ok, sorry, ich bin ein wenig vorweihnachtsgeschädigt)