Luft holen an heißen Tagen. (Kurzanflüge von Melancholie incl.)

Ich sitze auf dem Fensterbrett und schaue in die tiefe Nacht. Es ist immer noch angenehm warm, meine Hosenbeine sind hochgekrempelt. Durch die Gassen hier im Dorf zieht eine sanfter Sommerwind, der nach Heu und ein wenig Regen riecht. Im Hintergrund läuft leise Musik, auf dem Fensterbrett flackert ein Teelicht, und während ich den letzten… Continue reading Luft holen an heißen Tagen. (Kurzanflüge von Melancholie incl.)

Come on, baby, start me up.

Unterschwellig, tagsüber verhalten verdeckt durch Anzug und Krawatte Nicht mehr als ein leises Zittern. Abends kaum noch zu verbergen: Es pulsiert. Dicht unter meiner Hautoberfläche. Es gibt da diese Menschen in meinem Leben Sie machen sich oft nur in kurzen Sequenzen bemerkbar, sind wie Glühwürmchen: Jede Nacht ist schöner, wenn sie da sind Sie nehmen… Continue reading Come on, baby, start me up.

Begegnung. Der alte Mann aus dem Nachbarhaus.

er alte Mann aus dem Nachbarhaus Schaute abends immer fern. Aus dem Fenster in meinem Zimmer schaute ich von oben Den Farbspielen des Lichts im gelben Fensterglas zu Der alte Mann sieht nicht mehr gut. Der alte Mann aus dem Nachbarhaus Wurde immer wütend. Wir waren Kinder! – Und unser Fußball war aus Leder. Und… Continue reading Begegnung. Der alte Mann aus dem Nachbarhaus.

Much too fast

Egal wie schnell man lebt – das Leben ist uns doch am Ende immer zwei Schritte voraus, und bis wir erst einmal meinen, es eingeholt zu haben, ist es schon um die nächste Ecke verschwunden. Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch war eine der Nächte, an denen einen solche sinnlosen Grübeleien nicht mehr loslassen. Abends… Continue reading Much too fast