Hätten wir gleich beim Einzug eine Elefantenfalle aufgestellt, wäre das alles niemals passiert.

Es war ein normaler Abend nach einem gewöhnlichen Tag, ich nahm den selben Weg wie immer, ging durch die selben Straßen und sah die selben Leute vor den Cafés, die selben Hundehaufen wie immer. Durch den Park, über die Grünstreifen, ich las die Zeitung, ab und an sah ich auf und an den Bäumen fehlten… Continue reading Hätten wir gleich beim Einzug eine Elefantenfalle aufgestellt, wäre das alles niemals passiert.

Hamburg ist eine schöne Stadt

Samstag Nachmittag, sechzehn Uhr siebenunddreißig. Ihre Anschlussmöglichkeiten. Ich stieg aus dem Zug, ging den Bahnsteig entlang, die Treppen hoch, zum Ausgang. Taxistand. Ich stieg ein, ich sitze immer hinten rechts, ich suchte nach der Nachricht mit seiner Adresse. Wir fuhren los. Ich öffnete die Fensterscheibe, lehnte den Kopf gegen die Tür, machte die Augen zu und atmete… Continue reading Hamburg ist eine schöne Stadt

Die Liebe in Zeiten der drohenden Nuklearkatastrophe

. Für dich habe ich letzten Monat die Sonntagszeitung abonniert. Heute früh wurde ich wach, ich lag auf dem Bauch und die Sonne schien durch die Haarsträhne vor meinen Augen, ich machte die Augen gleich wieder zu, ich strich mit einer Hand über die Matratze, die Stelle neben mir war leer. Die Stelle gehörte vor… Continue reading Die Liebe in Zeiten der drohenden Nuklearkatastrophe

Man muss gar nicht Gitarre spielen können, es reicht schon, wenn man den Moment kennt, ab dem die Musik ganz laut sein muss

Er gießt Wodka in ein Glas und stellt es vor mir hin. Es ist Freitag Abend, irgendwann nach Mitternacht. Die Straßen sind voller Menschen. Auf dem Weg hierher habe ich den Kragen meines Trenchcoats hochgeklappt und meinen Hut tief in die Stirn gezogen. Ich trinke einen Schluck. Wie läuft’s bei dir?, frage ich ihn, und… Continue reading Man muss gar nicht Gitarre spielen können, es reicht schon, wenn man den Moment kennt, ab dem die Musik ganz laut sein muss