Das Glück ist eine Insel

Barfuß laufen. Sand zwischen den Zehen, den Wimpern, im Bauchnabel finden. Fähre fahren. Im Meer schwimmen. Sich von der Sonne trocknen lassen. Eis essen. Kirschen essen. Salz und Sonne auf der Haut sammeln. Und Zimtschnecken. Himbeerlimonade trinken. Ein Hollandrad haben. Pferde sehen. Steine sammeln. Reiten. Die Einsamkeit der Bäume. Salzluft. Zum Aufwachen auf einem Trampolin liegen und ein wenig hin und her schaukeln. Butterwaffeln. Muscheln sammeln. Im Wasser sein. Von Dünen springen. Über den Strand rennen. Nicht denken. Nicht reden. Nicht schreiben. Durch den Regen radeln, bis das Wasser aus den Haaren tropft, über das Gesicht läuft, in den Kragen, den Rücken hinunter. Bei Sonnenuntergang vor dem Haus sitzen und Bier trinken. Mit Anlauf in eine Schlammpfütze springen. Postkarten schreiben. Pferde streicheln. Von einem kleinen Haus am Strand träumen. Den Kopf schütteln und dem Sand zusehen, wie er aus den Haaren fliegt. Hinter Bäumen verstecken. Lesen. Einen verbotenen Weg entlanggehen. Frei sein. Heidelbeeren pflücken. Zu früh wach sein. In den Himmel sehen. Dünengras streicheln. Nah sein. Kakao trinken. Sich von den Wellen treiben lassen. Nach nichts sehnen. Das Licht bewundern. Den Wolken nachsehen, und dem Glitzern des Wassers bis zum Horizont. Sandkörner zwischen Buchseiten deponieren. Eine Insel sein. Wach sein. Sonnenuntergang am Strand. Eistee. In den Dünen sitzen und Seifenblasen machen. Wind. Sonne. Meeresrauschen. Weiter sehen. Grillenzirpen. Träumen. Federn im Haar tragen. Stille. Zwei Kilometer am Stück freihändig Rad fahren. In einem Sessel mit Rentierfell am Kaminfeuer sitzen. Rotwein trinken. Sternschnuppen zählen. Da sein. Ewig sein.

 

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