Auf Schatzsuche in Wien … Ahoi! Erklärungen zur Schreiberei hier. Oder zumindest ein kleiner Versuch.

Für diesen Sommer ist Wien mein Zuhause. Wien? Wieso ausgerechnet Wien?

Als an einem Wienbesuch kein Weg mehr vorbeiführte, kam ich vor zwei Wochen für 5 Tage auf Besuch hierher.

Vor 1,5 Wochen hat Markus vom Hafenjunge mich spontan gefragt, ob ich Lust hätte, diesen Sommer bei ihm zu arbeiten. Ich bin seit 01.07. arbeits-, und, vielleicht auch schon seit immer, – heimatlos. Es gab nichts, was mich irgendwo gehalten hätte. Klar hatte ich Lust!

Und 6 Tage später stand ich dann hier, irgendwo an einer U-Bahn-Haltestelle. Mit zwei Reisetaschen, bleierner Müdigkeit in den Knochen und einem Kopf voller Chaos.

Inzwischen wohne ich in einer WG im 15. (grob erklärt: In Wien werden die Bezirke vom 1., a.k.a. Altstadt mit Stephansdom & Co., schneckenförmig im Uhrzeigersinn nach außen gezählt).

Jeden Morgen fahre ich gegen 8:40 mit dem Rad zuhause los, und ab 9 Uhr arbeite ich im Hafenjunge in der Esterházygasse 1 (6. Bezirk). Ich koche erstmal für mich eine große Tasse Kaffee, backe nette Kleinigkeiten wie die leckeren Franzbrötchen (Eigenlob, lala), bastel Hotdogs, fotografiere, mache ein bisserl Werbung, und bin überall, wo ich nicht im Weg stehe gebraucht werde.

Und in der Hafenjunge-Crew bin ich die Schatzsucherin. Weil ich immer noch auf der Suche bin. Nach einem Platz, wo ich bleiben kann. Und wo ich bleiben will.

Ich freu mich riesig auf den Sommer hier und auf alles, was er bringt. Was genau … wir werden sehen.

Ich bin gespannt.

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