gedichtkram: geh.

nur noch einen letzten schritt
ein leises flattern deiner lider
ein stummes _
und komm nie wieder

geh.
reiß deinen schatten von der wand
deinen geschmack aus meinem mund
verschließ den rauch in deiner hand
und dreh dich niemals um

geh.
nimm mit den blick in den ich sank
die stummen worte die du schriebst
auf meine haut bis ich ertrank
und selbst wenn du mir nie vergibst:

geh.
das bett zerwühlt und kalt wie eis
da draußen wartet deine stadt
die nacht ist jung vor sehnsucht heiß
und deiner küsse niemals satt

geh.
setz keinen punkt an dieses ende
versteck’ was war im panzerschrank
vermisst du einmal meine hände

da ist noch platz

auf meiner fensterbank

.

.

.

.

.

.

.

.

(s.)

By Lena

Fast walker, avid reader, poetry fan, public speaker, violinist, pianist in the making, intersectional feminist. Works in tech, writes about anything here (and less frequently than in the past).