Tschüss Deutschland … hallo Wien.

Manchmal sind spontane Entscheidungen die besten. Wenn der Kopf jammert “wie, bitte, wie?? Soll das, kann das, geht doch nicht!”. Aber der Bauch sagt “jawoll!” Und dann – macht man einfach. Rennt zu Terminen, spricht mit wichtigen Leuten, telefoniert für Stunden, die geballte Rastlosigkeit.

Doch irgendwann ist dann auch der letzte Anhänger voller Kram angekommen. Die letzte Kiste in irgendeiner Garage verstaut. Und irgendwann spät Nachts gegen Morgen auch die Tasche gepackt.

Und dann sitzt man da, im Zug. Im Auto. In der Bahn. Und plötzlich fällt alles ab. Alle Anspannung wird zu Staub auf einer Motorhaube. Alles Chaos bleibt auf der 650-Kilometer-Strecke liegen.

Und 11 Stunden, 21 Minuten später, ist man da. Stellt die letzte Tasche ab. Reibt sich die schmerzenden Schultern.

Und weiß: Alles ist gut. Jetzt.

Und leise denkt man: Hallo Wien …

(Wien. Juli + August 2010. Ein Tagebuch: Hier.)

By Lena

Fast walker, avid reader, poetry fan, public speaker, violinist, pianist in the making, intersectional feminist. Works in tech, writes about anything here (and less frequently than in the past).

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